Ausrüstung


Übersicht über meine Ausrüstungsteile
Überlegungen zur Anschaffung meiner Ausrüstung
Ergänzungen meiner Ausrüstung im Laufe der Zeit
Makroobjektiv Nikon AF Micro 60mm
Festplatte mit Display: Jobo Giga Vu Pro Evolution
Nahlinse Heliopan 4 E77
Super-Weitwinkelobjektiv Tokina AT-X 124 PRO DX AF 12-24mm f/4
Übersicht über meine Ausrüstungsteile:
Kamera:
Nikon D100
Objektive und Zubehör:
Nikon AF 18-35mm/3.5-4.5D IF-ED
Nikon AF Micro 60mm/2.8D
Tokina AT-X 124 AF pro DX AF 12-24mm f/4
Nahlinse 4, Heliopan
Blitz:
Nikon SB-80 DX
Unterwassergehäuse:
Sealux CD-100 GD (Kameragehäuse)
Sealux DOM180U (Domeport für Weitwinkelzoom)
Sealux ZR 28 Zwischenring (für Tokina Weitwinkelzoom)
Sealux PN 94 (Planport für Makro-Objektiv)
Sealux CX 80 (Blitzgehäuse)
Sealux CT 20 (Blitzarm)
Speichermedien:
San Disk Ultra II Compact Flash 1 GB
IBM Microdrive 1 GB
Jobo Giga Vu Pro Evolution 40 GB
Transport:
Pelicase 1520
Zarges Trolley (abnehmbar, an Pelicase montiert)
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Überlegungen zur Anschaffung meiner Ausrüstung:
Als ich mir Gedanken über die Anschaffung einer Unterwasser-Fotoausrüstung machte, beschäftigte ich mich
zunächst mit der Frage, ob ich mir eine konventionelle oder eine digitale Kamera zulegen sollte.
Zwei Gründe waren für mich ausschlaggebend, eine Digitalkamera zu kaufen:
1. Die Möglichkeit, die Bilder problemlos
bereits am Urlaubsort und sogar unter Wasser anschauen zu können. Ich kann mich sehr gut erinnern, wie enttäuscht
ich nach dem ersten Tauchgang von meinen Resultaten war; kein einziges Bild war einigermaßen vorzeigbar. Bei einem
konventionellen Dia- oder Kleinbildfilm hätte ich die Fehler erst nach dem Urlaub gesehen und kein einziges gutes
Bild mit heimgebracht. Durch die Digitalfotografie wurden die Bilder von Tauchgang zu Tauchgang rasch besser.
2. Die Möglichkeit, die Bilder mit einfachen Mitteln nachzubearbeiten und zu archivieren.
Die im Vergleich höheren Anschaffungskosten amortisieren sich rasch,
wenn man bedenkt, wieviel Geld bei der konventionellen Fotografie in das Filmmaterial und dessen Entwicklung fließt.
Auch ein guter Unterwasserfotograf hat auf einem 36er Film nur 2-3 verwertbare Bilder, der Rest ist Ausschuss. Bei
einem 2-wöchigen Tauchurlaub werden so leicht 24 Filme belichtet, wobei die brauchbaren Bilder auch auf ein bis zwei
Filmen Platz gefunden hätten.
Der Entschluss, digital zu fotografieren, war also gefasst. Die nächste Frage war nun die nach dem Kameratyp. Sollte
ich eine der wesentlich preiswerteren Sucherkameras anschaffen, oder zu einer deutlich teureren Spiegelreflexkamera
greifen? Eine digitale Sucherkamera (Pentax Optio 330) besaß ich bereits, hatte mit dieser jedoch bei der Tierfotografie über Wasser
aufgrund der Auslöseverzögerung sehr schlechte Erfahrungen gemacht: auf den Azoren hatte ich versucht, mit dieser
Kamera die Fluke von Pottwalen beim Abtauchen zu fotografieren. Beinahe regelmäßig war der Wal jedoch schon komplett
abgetaucht, so dass auf dem Bild nur Wasser zu sehen war, da zwischen dem Betätigen des Auslösers und dem Aufzeichnen
des Bildes 1-2 Sekunden verstrichen. Ähnliche Probleme stellte ich bei ersten Versuchen unter Wasser mit einer geliehenen
Sony DSC-P1 ohne externe Lichtquelle im Oktober 2002 auf den Malediven fest.
Dies liegt daran, dass der Schärfepunkt – zumindest für die Feineinstellung – bei den Sucher-Digitalkameras praktisch
immer mit Hilfe des CCD-Sensors ermittelt wird. Dessen Videobild wird während des Scharfstellens von der
Kameraelektronik laufend ausgewertet und die Stellmotoren im Objektiv solange bewegt, bis das schärfste Bild
ermittelt wurde. Das funktioniert zuverlässig, kostet aber viel Zeit und Rechenleistung.
Je schwieriger das Motiv ist (d. h. bei wenig Licht oder wenig Kontrast), desto länger kann der Fokussier-Vorgang
dauern.
Anders Wechselobjektiv-Spiegelreflex-Digitalkameras: Dank spezieller,
hoch entwickelter Sensoren innerhalb der Kamera und leistungsfähiger Stellmotoren im Objektiv fokussieren diese
genauso schnell wie ihre analogen Schwestermodelle.
Dieses Problem sollen die neueren Sucherkameras nicht mehr in dem Maße haben; Anfang 2003 war es aber nur
möglich, dieses Problem durch den Kauf einer Spiegelreflexkamera zu umgehen. Meine Wahl fiel auf die Nikon D100.

Als Objektiv schaffte ich mir zunächst das AF Nikkor 18-35 mm D an, ein Weitwinkel-Zoom, mit dem man sowohl
Unterwasserlandschaften, Wracks, Großfische, Tauchergruppen als auch Fischportraits anfertigen kann. Aufgrund der
Brennweitenverlängerung gegenüber einer Kleinbildkamera um das 1,5-fache entspricht die Brennweite dieses
Zoom-Objektivs etwa 27-51 mm.

Inzwischen habe ich auch erste Erfahrungen in der Makrofotografie mit einem geliehenen AF Micro 105 mm D unter Wasser
gewonnen. Einige der Malediven-Bilder und
Holland-Bilder wurden mit diesem Makro-Objektiv gemacht. Es erlaubt
Abbildungen bis zum Maßstab 1:1.
Nun musste noch die Wahl des Blitzes entschieden - Unterwasserfotografie ist Blitzlichtfotografie - und
natürlich ein passendes Unterwassergehäuse gefunden werden.
Zunächst zur Wahl des Blitzes. Hier gibt es prinzipell zwei Möglichkeiten: zum einen den Systemblitz im
Unterwassergehäuse oder zum anderen einen Amphibienblitz. Der Systemblitz hat den Vorteil, dass er perfekt mit der
Steuer-Software der Kamera harmonisiert, gleichzeitig aber auch den Nachteil, die besonderen Belange der
Unterwasserfotografie nicht zu berücksichtigen. Die Lichtleistung ist begrenzt, der Leuchtwinkel eher klein und
die Farbtemperatur vergleichsweise hoch. Amphibienblitze werden speziell für den Einsatz unter Wasser gebaut und
werden den speziellen Anforderungen unter Wasser besser gerecht. Ich habe mich dennoch für den Systemblitz
Nikon SB-80 DX entschieden, da ich diesen auch über Wasser einsetzen kann, was mit einem Amphibienblitzgerät nicht
sinnvoll möglich ist. Der SB-80 DX gehört nicht mehr zur aktuellen Nikon-Produktpalette.

Bei der Wahl des Unterwassergehäuses entschied ich mich für die Firma Sealux. Es gibt eine ganze Reihe von
Herstellern von Unterwassergehäusen im deutschsprachigen Raum, allerdings gibt es meiner Erfahrung nach keine oder
nur wenig Möglichkeiten, sich diese Gehäuse einmal vergleichend im Fachhandel anzuschauen. Um nicht mehrere
Male quer durch Deutschland und die Schweiz zu den Herstellern zu fahren, nutzte ich die Wassersportmesse "Boot"
in Düsseldorf, um die Fabrikate der verschiedenen Hersteller unter die Lupe nehmen zu können. Auf der
"Boot" sind eigentlich alle namhaften Unterwassergehäusehersteller vertreten.
Eine gute Übersicht über alle Gehäusehersteller mit Forum zum Erfahrungsaustausch gibt es übrigens
unter www.digideep.com, hier habe ich mir einige Informationen geholt.
Die Entscheidung für ein
Sealux-Gehäuse wurde von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Zum einen bot Sealux mit dem Grand-Sucher einen Aktionssucher
mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1,1 an und war zur Zeit des Kaufs meiner Ausrüstung der einzige Hersteller, der
ein Gehäuse für einen Systemblitz im Programm hatte. Zum anderen spielte natürlich auch der Gesamteindruck
eine Rolle, und das Gehäuse CD 100-GD machte einen sehr robusten Eindruck.

Es erlaubt die Bedienung sämtlicher
Kamerafunktionen außer des Fokusschalters, d.h. lediglich die Entscheidung, ob manuell oder mit einer der beiden
Autofokusbetriebsarten gearbeitet werden soll, muss vor dem Tauchgang bzw. Verschließen der Kamera erfolgen.
Diese Entscheidung fällt ohnehin nicht schwer. Das manuelle Scharfstellen kann ich unter Wasser nicht empfehlen,
der Autofokus arbeitet wesentlich präziser und schneller. Die Wahl zwischen den beiden Autofokusbetriebsarten
Schärfepriorität und Auslösepriorität fällt ebenfalls nicht schwer. Ich bevorzuge eindeutig die Schärfepriorität, d.h.
die Kamera löst nur aus, wenn das Motiv scharfgestellt ist. Dies führt gelegentlich dazu (v.a. bei kontrastarmen
Objekten und schlechter Sicht), dass überhaupt nicht ausgelöst werden kann, ist aber aus meiner Sicht immer noch
besser als nur zufällig scharfe Bilder, wie sie die Kamera in der Einstellung Auslösepriorität liefert. Zudem lässt
sich noch die prädiktive Schärfenachführung aktivieren, die bewirkt, dass die Kamera Bewegungen eines Objektes
vorausberechnet und diese Berechnungen beim Fokussieren berücksichtigt.
Bei aller Begeisterung über das Sealux-Gehäuse, zwei Kritikpunkte gibt es dennoch. Diese betreffen den Blitzarm
und das Blitzgehäuse:

1. Der Blitzarm CT 20 hat an seinen Enden Kugeln, die von Klemmstücken fixiert werden. Diese Klemmstücke sind in der
Originalversion aus Plastik und erlauben es nicht, den Blitz bei z.B. starker Strömung sicher zu fixieren.
Zieht man die Klemmstücke zu stark an, brechen sie, was mir mehrfach passiert ist. Vermeidet man dies,
indem man sie eben nicht zu fest anzieht, hält der Blitz in manchen Situationen nicht. Inzwischen stellt Sealux die
Klemmstücke aus Metall her. Ich habe die neuen Klemmstücke erstmals bei den Mallorca-Tauchgängen getestet
und konnte die beschriebenen Probleme nicht mehr beobachten.
Sealux empfiehlt für das Blitzgehäuse CX 80 mit dem Nikon
SB-80 DX den Blitzarm CT 20. Ich denke, der etwas robustere CT 25 würde zu dem doch recht schweren Blitz(gehäuse)
besser passen, habe damit aber keine eigenen Erfahrungen.
2. Die LEDs im Blitzgehäuse CX 80 (s. Abb. weiter oben) machen zwar bei Nachttauchgängen eine Hauptlampe überflüssig, für den Einsatz
bei Tage sind sie aber zu schwach und erfüllen ihren Zweck als Pilotlicht, d.h. zur Erleichterung des Ausrichten
des Blitzes, leider nicht. Mit etwas Übung gelingt es aber mit der Zeit, den Blitz auch ohne Pilotlicht in die
richtige Position zu bringen.
Insgesamt bin ich mit der Wahl meiner Ausrüstung sehr zufrieden. Sowohl Kamera als auch Gehäuse haben sich in
inzwischen über 100 Tauchgängen (Stand 06/05) bewährt und immer störungsfrei funktioniert.
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Ergänzungen meiner Ausrüstung im Laufe der Zeit:
Makroobjektiv: Nikon AF Micro 60mm


27.01.06:
Nachdem ich nun 3 Jahre überwiegend mit dem Weitwinkel-Zoomobjektiv gearbeitet habe, erfüllte ich mir endlich
den langgehegten Wunsch eines Makroobjektivs mit dem dazu passenden Port. Nikon bietet zwei Makro-Objektive an:
das 105er Makro, welches ich schon in Holland 2004 getestet hatte,
und das 60er Makro. Ein Problem beim Fotografieren im Makrobereich ist der geringe Schärfentiefebereich, den
man manchmal als gestalterisches Mittel (gewollte Unschärfe in Teilen des Motivs) nutzen kann, der aber oft eher
störend ist. Hier ist das 60er Makro im Vorteil, da es bei der kürzeren Brennweite den größeren
Schärfentiefebereich hat. Dafür hat es aber auch den kleineren Abbildungsmaßstab, d.h. man muss,
um ein Objekt in gleicher Größe auf das Bild zu bekommen, näher ans Objekt. Dies ist zwar prinzipiell
immer gewünscht und bei Vorhandensein von Schwebeteilchen sogar essenziell, bei manchen Objekten aufgrund
ihrer Fluchtdistanz aber auch limitiert. Da die Nikon D100 eine Brennweitenverlängerung von 1,5 hat, habe ich
mich für das 60er Makro entschieden, da es, auf Kleinbildformat umgerechnet, eine Brennweite von 90 mm hat und
damit einen hervorragenden Kompromiss zwischen Schärfentiefe und Abbildungsmaßstab darstellt.
Den passenden Planport von Sealux (PN 94) habe ich mir auf der Boot in Düsseldorf gekauft.
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Festplatte mit Display: Jobo Giga Vu Pro Evolution
19.12.07:
Nach langer Wartezeit habe ich endlich mein neues Speichermedium für unterwegs bekommen.
Bereits im Frühjahr hatte Jobo den Giga Vu Pro Evolution angekündigt, und Testberichte gab es ebenfalls
schon seit Monaten zu lesen. Doch offenbar hatte Jobo Lieferschwierigkeiten: Anfang August hatte ich das Gerät
beim Fotohändler meines Vertrauens bestellt, und erst jetzt wurde es ausgeliefert.
Es handelt sich beim Giga Vu Pro Evolution um eine externe Festplatte mit eingebautem LCD-Monitor. Im Gegensatz zu
meiner bereits vorhandenen Festplatte (Trekstor Photobox) hat dieses Gerät also den Vorteil, dass die Bilder
schon im Urlaub einer ersten Kontrolle unterzogen und nicht gelungene Fotos gelöscht und evtl. wiederholt
werden können. Der sehr helle und kontrastreiche Monitor hat eine Auflösung von 640 x 480 RGB-Pixel bei einer
Größe von 3,7 Zoll. NEF-Dateien (Nikon-RAW-Format) können verarbeitet und bis auf
Pixel-Auflösung gezoomt werden - wohlgemerkt, es werden die Original-RAW-Dateien gezoomt, nicht etwa das
mitabgespeicherte JPEG-Bild. Dies ist bei Geräten anderer Hersteller (z.B. Epson) häufig nicht möglich;
ich habe dies mit meinen Speicherkarten im Fotogeschäft selbst ausprobieren dürfen.
Nebenbei hat der Giga Vu Pro Evolution auch eine Diaschau-Funktion und lässt sich problemlos an ein TV-Gerät
anschließen, so dass man seine Bilder z.B. auf der Tauchsafari gleich einem breiteren Publikum vorführen
kann.
Weiterhin lassen sich auch MP3-Dateien (was z.B. zum Unterlegen einer Diaschau mit Musik angenehm sein kann) und MPEG2-
sowie MPEG4-Dateien (evtl. für Filmer interessant) speichern und wiedergeben.
Momentan gibt es den Giga Vu Pro Evolution mit 40, 80 und 120GB Speicher. Für meine Zwecke sind die 40GB ausreichend,
was natürlich auch eine Preisfrage ist. 40GB gibt es für um die 450 Euro, 80GB kosten ca. 630 und 120GB
etwa 800 Euro. Ein Nachteil (der allerdings für mich als Nikon-Nutzer nicht ins Gewicht fällt)
ist das Vorhandensein eines Slots ausschließlich für CF-Karten (und Microdrive),
für andere Kartentypen muss erst ein Adapter angeschafft werden.
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Nahlinse 4, Heliopan
01.09.07:
Nachdem ich in den letzten zwei Jahren überwiegend im Makrobereich fotografiert habe, begann ich mich während
des Urlaubs im März 2007 in Thailand wieder verstärkt für Landschaftsaufnahmen und damit für die
Weitwinkelfotografie zu interessieren. Leider musste ich gerade bei den Aufnahmen, die ich in Thailand gemacht hatte
(z.B. Ko Bon West Ridge 1,
Ko Tachai Pinnacle,
Ko Bon West Ridge 2), feststellen,
dass die Bilder v.a. bei den sehr kurzen Brennweiten mit meinem 18-35 mm Weitwinkelzoom randlich erhebliche
Unschärfen aufweisen. Dies ist auf den Beispielbildern bei den Hochformataufnahmen v.a. am unteren Bildrand
und bei den Querformataufnahmen v.a. an den seitlichen Bildrändern gut zu sehen. Deshalb schaffte ich mir auf
Empfehlung meines Gehäuseherstellers Sealux eine Nahlinse
mit +4 Dioptrien der Firma Heliopan
an, die die Naheinstellungsgrenze des Objektivs in den Makrobereich verlagert und als Sammellinse bei gleichbleibender
Einstellung die Brennweite verkürzt. Dies sollte mein Objektiv besser auf meinen Domeport abstimmen.
Getestet habe ich die Nahlinse bei meinen Tauchgängen Anfang September im Bodensee. Auf den Bilder aus der
Uferregion
und des
Abflussrohres sind meiner Meinung nach tatsächlich weniger Verzeichnungen zu erkennen. Allerdings bin ich
insgesamt mit der Schärfe der Bilder nicht zufrieden, weshalb ich die Anschaffungs eines Superweitwinkel-Objektivs
plane, mit dem ich mit meiner D100 trotz Brennweitenfaktor von 1,5 dann tatsächlich im Weitwinkelbereich arbeiten
kann.
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Super-Weitwinkelobjektiv Tokina AT-X 124 PRO DX AF 12-24mm f/4
16.12.07:
Nun ist es also da, das Super-Weitwinkelobjektiv. Entschieden habe ich mich für das Tokina AT-X 124 PRO DX AF 12-24mm
f/4, das mit einer UVP von 535 Euro deutlich preiswerter zu haben ist als das Original Nikon-Objektiv
AF-S DX 4,0/12-24 G IF-ED sw E 77 mit einer UVP von 1249 Euro. Dabei schneidet das Tokina-Objektiv in den
einschlägigen Testberichten keinesfalls schlechter, sondern zumeist sogar besser ab als das Original. Es wird
in den meisten Berichten lediglich bei der kurzen Brennweite eine leichte Verzeichnung und Vignettierung im Randbereich
attestiert, dies sich mir allerdings nicht störend bemerkbar machte und m.E. den Preisunterschied nicht rechtfertigt.
Auch Sealux empfahl eindeutig das Tokina-Objektiv. Einen neuen Port musste ich nicht anschaffen, der DOM180U benötigt nur
einen Zwischenring (ZR 28), um auf das Superweitwinkelobjektiv abgestimmt zu werden.
Damit steht mir nun unter Wasser ein tatsächliches Weitwinkelobjektiv zur Verfügung, denn die
Brennweitenverlängerung von 1,5 lässt aus den 12-24mm 18-36mm werden. Damit habe ich nun als kürzeste
Brennweite faktisch 18mm gegenüber 27mm bei meinem alten 18-35mm Nikon-Zoomobjektiv. Dies hat sich z.B. beim
Fotografieren der Delphine auf Roatan bei schlechten Sichtweiten sehr bezahlt gemacht, da ich den Abstand zwischen
Kamera und Objekt so deutlich verkürzen konnte.
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